Sie möchten unsere Arbeit finanziell unterstützen? Hier haben Sie die Möglichkeit dazu:

"Achtung Lesensgefahr"

Am 20. Dezember 2016 waren die Autoren Klüpfel und Kobr bei uns zu Gast in Lemgo und haben rund 400-Kluftinger-Fans bestens unterhalten:

Der Abend wurde zu einer Art Comedy mit einigen Showeinlagen. Beide Autoren hatten sich wohl das „Kindliche im Mann“ bewahrt denn per „Schick-Schnake-Schnuck“ wurde ausgelost, aus welchem der beiden Bücher gelesen bzw. vorgetragen wurde.

 

Ihre schauspielerischen Qualitäten kamen super bei dem Publikum an, gepaart mit ihrer typischen Mundart aller Luis Trenker den Michael Kobr imitierte und ließen so auch ihre Protagonisten lebendig werden.

 

Dazu zählten auch die geführten Dialoge und Ausführungen wie Kommissar Kuftinger mit seinem neuen E-Bike zusammen mit dem Gesundheitsfetischisten Dr. Martin Langhammer die Berge erklomm oder besondere Episoden wie Kluftinger dann nach dem Leichenfund versucht die Kollegen mit dem Handy zu erreichen. Am Leichenfundort war aber kein Empfang und so wurde mit Hilfe von Stöcken und sehr vielen Leukoplast-Pflastern eine lange Stange gebaut und das Handy damit in die Höhe gereckt. Als dieses endlich geschafft war stellten sie dann fest, dass so ja kein Gespräch möglich sei. Am Ende kamen sie dann auf ein kleines Video, was zeitversetzt verschickt wurde. Es ging in diesem aktuellen Fall ging es um einen bekannten Dokumentarfilmer, der mit zwei einheimischen Bergführern einen Film über die Erstbesteigung des Himmelhorns drehen wollte. Dabei kamen alle drei um und es stand die Frage im Raum, waren sie dem Berg nicht gewachsen oder hatte er seinen Tribut gefordert?

 

Steckt eventuell auch etwas ganz anderes hinter diesen Todesfällen? Kluftinger ermittelte im Umfeld der drei Opfer und war dafür in sehr abgelegenen Tälern unterwegs und musste sich mit sehr starrköpfigen Einheimischen herumschlagen die noch wortkarger waren, als er selber. Aber auch das Thema Geld besonders Börsenspekulationen, wo Kluftinger dann seinen Anlageberater fast zum Wahnsinn brachte, waren Thema. Dieser musste ihm erklären, dass diese in einem Depot lägen und es dabei sich nicht um eine Garage handeln würde. Als dann noch kam , dass seine Daten in der Cloud liegen würden, verstand Kluftinger die Welt nicht mehr. Er wollte nicht dass seine Aktien geklaut würden und daher wollte er sie mit nach Hause nehmen. Er bekam dann aber als Antwort, dass es die Wertpapiere nur virtuell gäbe und daher diese ja in der Cloud lägen.

 

Adria-Strand im Rücken und beide Autoren sprechen zusammen und den Zuschauern über ihr Buch, welches eine Familie in den Urlaub schickt.

 

Als Autoren-Duo schriebt man ja zusammen ein Buch, aber es gibt auch Stellen, die Mal der Eine und Mal der Andere geschreiben hatte. So ging es auch um einen Zöllner, der irgendwie mit seinem Dialekt nicht an diese Grenze passte.

 

In dem zweiten Buch „In der ersten Reihe sieht man Meer“ ging es dann für eine Familie im engen Wagen zurück in die Achtziger, genauer gesagt an die Adria. Über zehn Stunden Autofahrt ohne Klimaanlage eingepfercht in der vollbeladenen Familienkutsche hinterließ seine Spuren. Ständig im Stau und als sie endlich da waren war der Strand total überfüllt und es duftete nach Sonnencreme und Klärschlamm und Tiroler Nussöl.

 

 

Auch sehr witzig präsentierten sie eigene Urlaubsfotos, wo man sogar irgendwie wohl ein kleines Stückchen Meer sah. Eben eine Familienzusammenführung der ganz besonderen Art. Somit war es am Ende ein wunderbarer Abend wo auch sehr viel gelacht wurde und die Frage offen stand, wohin es demnächst der Urlaub geht? Geht er an die Adria oder ins schöne Allgäu? Vor der Veranstaltung und auch in der Pause zog es viele der Zuschauer auch zum Büchertisch, wo die Buchhandlung Pegasus aus Lemgo natürlich beide Bücher im großen Angebot hatte.

 

 

Bericht & Fotos: Andreas Leber (www.DerLemgoer.de)

 
 
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Homepage-Titel